Arnemuiden

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Statue vor der Kirche
Statue vor der Kirche
Arnemuiden ist ein kleiner Ort mit 5.155 (stand 2011) Einwohnern auf der Halbinsel Walcheren, der 1971 in die Stadt Middelburg eingemeindet wurde. Der Ort war früher ein Fischerdorf und der Name weist auf seine Lage an der Mündung der Arne hin.

Im Jahr 1477 wurde der Ort durch eine Sturmflut verwüstet. 1573 wurde der Ort während des 80-jährigen Kriges von den Spaniern überfallen und erhielt 1574 die Stadtrechte zur Förderung des Wiederaufbaus durch Wilhelm von Oranien.

Noch heute wird die lokale Tracht an normalen Tagen getragen.

Bis 1997 war Arnemuiden eine selbständige Gemeinde und umfaßte auch das Gebiet des Dorfes Klverskerke.

Der Hafen von Arnemuiden versandete im 17. Jahrhundert und war aus diesem Grund für die großen Schiffe nicht mehr erreichbar. Dies führte zum Niedergang von Handel um Schiffahrt im Ort. Die Fischerei wurde für den Ort ein wichtiger Faktor. 1901 umfaßte der Ort eine Fischereiflotte von 65 Booten.

kleines Schiff
Kleines Schiff
Durch den Bau der Deltawerke und von Poldern sind die Fischerboote heute nicht mehr in Arnemuiden sondern im Hafen von Vlissingen stationiert, der einen leichteren Zugang zum Meer bietet. Der Hafen von Arnemuiden ist an den Kanal durch Walcheren angebunden.

Erreichbar ist der Ort per Auto direkt über die Abfahrt an der A58 oder über den Bahnhof, der an der Bahnlinie Vlissigen - Roosendal liegt.

weiterführende Links in nl.
Unternehmervereinigung Arnemuiden

Walcheren: